Zahlreiche Gedenkveranstaltungen rund um 75 Jahre Möhneseekatastrophe

Günnes Ortsvorsteher Egbert Nölle-Dunker (oben links) gab den Anstoß zur Ausstellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gedenken an 75 Jahre Möhneseekatastrophe bietet rund um 17. Mai zahlreiche Gedenkveranstaltungen. Los geht es am Sonntag, 13. Mai. Ab 11 Uhr wird im Antoniushaus ein Film von 2018 gezeigt, in dem sich Zeitzeugen an die Nacht zum 17. Mai 1943 erinnern. Ab 11 Uhr geht es los. Die Eine-Welt-Gruppe Günne sorgt für die Verpflegung. Umrahmt wird die Filmvorführung von historischen Bildern.

Die Zeitzeugen schauten sich den Film von Norbert Streich schon im Vorfeld an. - Foto Stallmeister

Weitere eindrucksvolle Bilder werden dann am 15. und 16. Mai im Antoniussaal der Schützenhalle in Günne gezeigt. Neben historischen Aufnahmen rund um die Möhnekatastrophe wird der Bogen in die heutige Zeit geschlagen, in dem eindrucksvolle Bilder der beiden Fotografen Silas Koch und René Schulthoff aus Krisenregionen in Afrika und von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer gezeigt werden.

Am Donnerstag, 17. Mai, wird am Günner Ehrenmal zunächst ab 18 Uhr das Gedenken an die Opfer begangen. Hier sprechen Vertreter des Dorfes und der Vereine. Vom Ehrenmal geht es an die Gedenkstätte unterhalb der Speermauer, wo es auch einen musikalischen Part geben wird.

Die Enthüllung der Gedenkstätte filmte Möhnesee TV im Auftrag des Soester Anzeigers: