Die Untere Immissionsschutzbehörde des Kreises Soest teilt mit, dass die ruhenden Antragsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von 15 Windenergieanlagen im Arnsberger Wald wieder aufgenommen wurden. Die Nachricht wird mit dem Hinweis verbunden, dass alle bisher seit 2018 eingegangenen Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern weiterhin im Verfahren berücksichtigt und gewertet werden.

Bisher haben sich 2.070 Bürgerinnen und Bürger, Vereine und weitere Institutionen mit mehr 5.000 Einwendungsschreiben gegen die Vorhaben eingebracht. Die bisher eingegangenen Einwendungsgründe, die sich unter anderem auf die Bereiche Arten-, Landschaftsschutz, Landschaftsbild oder Brandschutz beziehen, würden im Prüfungsverfahren durch die Fachbehörde berücksichtigt und müssten nicht erneut vorgetragen werden, versichert der Kreis Soest. Lediglich neue Erkenntnisse und Einwendungsgründe könnten vorgetragen werden. Die Antragsverfahren nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) waren im April 2019 zurückgestellt worden, um der Stadt Warstein die Aufstellung eines Flächennutzungsplans zu ermöglichen. Mit der Beendigung des Zurückstellungsverfahrens im April 2021 erfolgte der Wiedereintritt in die Verfahren. Die Antragstellerin WestfalenWind Planungs GmbH & Co. KG hat überarbeitete Antragsunterlagen eingereicht.

Der Kreis Soest möchte aufgrund des umfangreichen Vorhabens die Antragsunterlagen erneut öffentlich zur Einsichtnahme auslegen. Die Termine werden im Amtsblatt des Kreises Soest veröffentlicht. Die Bekanntmachung und Auslage der Unterlagen ist noch für Juli 2021 geplant.

Der Kreis Soest hat zur Abgabe von Einwendungen ein Online-Formular entwickelt, das unter www.kreis-soest.de zu finden ist (Immissionsschutzverfahren im Suchfenster eingeben). So können Dokumente praktisch online hochgeladen werden. Außerdem erhält der Einwender direkt eine Eingangsbestätigung. (Pressemeldung Kreis Soest) Wie ein Windrad in Szene gesetzt werden kann, zeigte 2020 die Night of Light: