Gefährliches Fallobst auf der Straße

Birnen auf der Fahrbahn können eine Rutschpartie auslösen. - Foto: Detlef Mester/ Kreis Soest)Der Baubetriebshof des Kreises Soest warnt vor Fallobst und bittet alle Verkehrsteilnehmer, im Herbst noch mehr als sonst auf eine angemessene Geschwindigkeit zu achten. Denn entlang der 500 Kilometer Kreisstraßen im Kreis Soest reihen sich 4.000 Obstbäume.

Baumkontrolleur Holger Meermann weiß es genau: "Obstbäume mit den Obstsorten Apfel, Birne und Pflaume gibt es an Kreisstraßen im ganzen Kreisgebiet. Vor allem sind sie aber in der Niederbörde zu finden, also nördlich des Haarstranges im westlichen Altkreis Soest. Aber auch von Lippstadt bis Geseke sind sie vertreten. Neuangepflanzt haben wir Obstbäume vor allem an Radwegen." Natürlich mache nicht nur das herabfallende Obst, sondern auch das jetzt im Herbst niederregnende Laub die Fahrbahnen bei Nässe glitschig und damit unsicher. Egal ob Laub oder Obst, eine Rutschgefahr bestehe naturgemäß besonders für Zweiräder.

Obwohl die Erntezeit so gut wie vorbei ist, gibt Holger Meermann noch einen weiteren Hinweis: "Das Obst unserer Straßenbäume darf zwar jeder Interessierte ohne Weiteres jederzeit pflücken. Dabei ist aber unbedingt die Verkehrssicherheit zu beachten. Parken und Aussteigen, Entlanglaufen am Randstreifen und an der Bankette – all das ist sehr gefährlich. Ebenso birgt das Begehen der Straßengräben und der angrenzenden Feldflur Gefahren." (Pressemeldung Kreis Soest)

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